Die Crêpes-Feen bei der Arbeit  (Foto P. Philippi)

 

 

Zweiter GlühweinGaudi ein voller Erfolg

 

 

Nachdem die Musikfreunde Hemmersdorf im letzten Jahr ihre Idee eines eigenen Glühweinfestes zum ersten Mal ausprobiert haben, folgte am 10. Dezember die Fortsetzung und zweite Runde des GlühweinGaudis. Dabei wurde der Erfolg vom letzten Jahr noch übertroffen. Den Gästen schmeckte die vielfältige Auswahl aus Kuchen, Crêpes und Gegrilltem vom Winterschwenker so gut, dass mehrmals Nachschub besorgt werden musste. Ebenso sorgten Glühwein, heißer Viez und Kakao für eine heitere Stimmung. Weil auch das Wetter mitspielte, konnte das Fest in winterlicher Atmosphäre auf dem Schulhof vor der Grenzlandhalle stattfinden. Mehrere Schwedenfeuer und ein gut geheiztes Pavillon spendeten den Besuchern Wärme, sodass man problemlos den musikalischen Beiträgen lauschen konnte. Der Männergesangverein, das Schülerorchester, eine Bläsergruppe des Musikvereins und „Sax und Fox“ boten eine abwechslungsreiche Unterhaltung.

Ein Dankeschön gilt den Akteuren, tatkräftigen Helfern, Unterstützern und natürlich

auch den zahlreichen Gästen.

Bereits jetzt sollte man sich den Termin für den nächsten GlühweinGaudi vormerken:

Am 16. Dezember 2017 findet der dritte GlühweinGaudi statt.

 

 

 

 

 

 

Musizieren verbessert die Noten

 

Musikunterricht wirkt sich segensreich auf den Schulerfolg

aus, zeigt eine repräsentative Langzeitstudie. Kinder, die ein

Instrument erlernt haben, sind gewissenhafter und haben

bessere Noten in der Schule.

 

Kinder, die in frühen Jahren lernen, ein Musikinstrument zu spielen,

haben später als Jugendliche mehr Erfolg in der Schule als ihre

Alterskameraden, die keinen Musikunterricht genossen haben.

Das zeigt eine Auswertung der Langzeitstudie Sozio-Ökonomisches

Panel (SOEP) des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung

in Berlin. Die Studie gilt als die größte ihrer Art in Deutschland.

Für sie werden seit 1984 jedes Jahr mehrere tausend Menschen

befragt. Dabei versuchen die Wissenschaftler in jedem Jahr die-

selben Personen zu erreichen. „Vor allem Jugendliche aus weniger

gebildeten Familien profitieren vom Musikunterricht“, erklärte Jürgen

Schupp, der Leiter der Studie, der die Auswertung gemeinsam mit

dem Ökonomen Adrian Hille erstellt hat.

 

Für die Untersuchung werteten die Forscher Daten von knapp 4000

Jugendlichen aus. Die Wissenschaftler konzentrierten sich dabei

auf 17-Jährige, die seit ihrem achten Lebensjahr ein Instrument spielten.

Jugendliche, die von Kindesbeinen an musizieren, sind, so die Wissen-

schaftler, gewissenhafter, offener und ehrgeiziger als andere. Die Be-

rechnungen zeigten, dass sie mit größerer Wahrscheinlichkeit das

Abitur erreichen und danach an eine Universität wechseln. Ob ein Kind

außerhalb der Schule musiziere oder nicht, hänge allerdings erheblich

von seinem Elternhaus ab. Nach wie vor nehmen vor allem Jugendliche

aus höheren sozialen Schichten Musikstunden, so die Forscher. Sie

fordern daher eine stärkere staatliche Förderung des außerschulischen

Musikunterrichts, an dem Jugendliche unabhängig vom Elternhaus

teilnehmen können. (SZ vom 27.01.2015)